An diesen berühmten Ausspruch des Landsknechtsgenerals
Georg von Frundsberg fühle ich mich erinnert, wenn ich den derzeitigen Propagandafeldzug deutscher Medien und Politiker gegen die Volksrepublik China betrachte.
Man schreibt drauflos, als hätte man die DDR in ihrer Agonie vor sich und nicht die aufsteigende Weltmacht des 21. Jahrhunderts.
Natürlich kennen die Leute von „Bild“ und „Bild de Luxe“ (SPON) ihren Michel. Der ist es meist zufrieden, wenn sie ihm irgend etwas unter die Schlafmütze pusten. Aber „zielführend“, wie man heute sagt, ist das wohl kaum. Plötzlich haben die Herrschaften 1 Million chinesische Blogger gegen sich. Oder dürfen es 10 Millionen sein?
Und schon heute findet der Interessierte mit wenig Recherche heraus, daß die selbst ernannten Weltmeister der Pressefreiheit in diesem Schlagabtausch nicht besonders gut aussehen.
Ich nenne nur
diese deutschsprachige chinesische Site und
diese und
diese und
diese. Und auch die
NZZ ist mal lesenswert.
Frundsberg übrigens, der „Landsknechtsvater“, sagte am Ende seines Lebens (nachdem ihm seine Kumpel fast erschlagen hätten):
„Drei Dinge sollten jedermann vom Krieg abschrecken: Die Verderbung und Unterdrückung der armen, unschuldigen Leute, das unordentliche und sträfliche Leben der Kriegsknechte und die Undankbarkeit der Fürsten.“
Na also.