Titanenkämpfe? Worum geht es?
Die Polemik zwischen (manchen) Journalisten und (manchen) Bloggern schlägt wieder mal hohe Wellen. Eigentlich ein höchst wichtiges Thema aber oft wird es als Sturm im Wasserglas verhandelt.
Journalisten wollen partout nicht zur Kenntnis nehmen, daß sich mit Bloggs etwas Neues, vielleicht prinzipiell Neues entwickelt. Sie verschanzen sich hinter ihrer Professionalität – ein gefundenes Fressen für manche Blogger, vorneweg Don Alphonso, ihnen Nadelstiche (in Form manchmal auch theatralischer Keulenschläge) zu versetzen.
Manche Blogger wiederum beschwören eine Bloggerwelt, die sowohl klein und fein als auch riesig ist, auf jeden Fall sich anschickt, mit Urgewalt die etablierte Soße hinwegzuspülen.
Ich betrachte die Diskussion und staune wieder mal, wie viel weltumstürzendes Getöse sich damit verträgt, die schwerwiegenden Fragen unkenntlich zu lassen.
Daß die Journalisten (und die ihnen zuredenden Professoren) Dienstleute der Medienunternehmer sind, also präzis ins Interesse der Mächtigen eingespannt, und daß die Blogger genau das nicht sind – das sind doch wohl unverzichtbare Ausgangsdaten.
Und daß die Blogger, wie jeder Mensch, auf Nachrichten angewiesen sind („vertikale Informationen“), Nachrichten, die sie im Normalfall nicht selbst produzieren und auch nicht produzieren können, ist eine weitere Grundlinie, die das neugierige Denken nicht ignorieren kann.
Von solchen Prämissen aus, könnte alles Weitere wirklich spannend werden.
Journalisten wollen partout nicht zur Kenntnis nehmen, daß sich mit Bloggs etwas Neues, vielleicht prinzipiell Neues entwickelt. Sie verschanzen sich hinter ihrer Professionalität – ein gefundenes Fressen für manche Blogger, vorneweg Don Alphonso, ihnen Nadelstiche (in Form manchmal auch theatralischer Keulenschläge) zu versetzen.
Manche Blogger wiederum beschwören eine Bloggerwelt, die sowohl klein und fein als auch riesig ist, auf jeden Fall sich anschickt, mit Urgewalt die etablierte Soße hinwegzuspülen.
Ich betrachte die Diskussion und staune wieder mal, wie viel weltumstürzendes Getöse sich damit verträgt, die schwerwiegenden Fragen unkenntlich zu lassen.
Daß die Journalisten (und die ihnen zuredenden Professoren) Dienstleute der Medienunternehmer sind, also präzis ins Interesse der Mächtigen eingespannt, und daß die Blogger genau das nicht sind – das sind doch wohl unverzichtbare Ausgangsdaten.
Und daß die Blogger, wie jeder Mensch, auf Nachrichten angewiesen sind („vertikale Informationen“), Nachrichten, die sie im Normalfall nicht selbst produzieren und auch nicht produzieren können, ist eine weitere Grundlinie, die das neugierige Denken nicht ignorieren kann.
Von solchen Prämissen aus, könnte alles Weitere wirklich spannend werden.
kranich05 - 2008/01/16 20:52