Daraus ein Projekt zu machen, zu systematischer Arbeit überzugehen, davon bin ich noch weit entfernt.
Persönliche Umstände werden mich noch eine ganze Weile (veilleicht ein Vierteljahr) an planmäßiger Arbeit hindern. Allerdings, wo ich von dieser Idee erzähle, stoße ich meist auf freundliches Interesse, z. B. auch
hier und
hier.
1.) Karl Heinz, der blöderweise seine eigenen Tagebücher weggeschmissen hat, lieh mir ein Buch, eine Tagebuchbearbeitung von Günter Fischer, „Timmy bleibt! Braun-rot-schwarze Erlebenswelt eines Berliners Tagebücher seit 1940“, Thurneysser-Verlag, 2006.
2.) Kurt stellte mir die fast komplette Sammlung der Betriebszeitung des VEB Volkswerft Stralsund zur Verfügung.
3.) Eule schickte mir Kopien zweier interessanter Westbroschüren aus den 70er bzw. 80er Jahren zum Umgang mit der DDR.
4.) Im Kempowski-Archiv der Akademie der Künste gibt es zahlreiche Dokumente, die in die Nachkriegszeit reichen, darunter auch von DDR-Bürgern. Welche das sind, wäre mit einigem Aufwand herauszufinden.
Die unter 2. und 3. genannten Dokumente sind verwendbar, aber nur ergänzend.
Zu Günter Fischer (1.) könnte ich Kontakt aufnehmen, um auf die Originaltagebücher zurückzugehen.
In das Kempowski-Archiv (4.) werde ich in den nächsten Tagen für einige Stunden gehen.
Natürlich bietet sich an, schon mal mit Recherchen im Internet zu beginnen. Hab’ ich getan.
5.) Es gibt die Website von
Erhard Weinholz mit Auszügen aus: „Rand-Notizen. Ein DDR-Tagebuch 1984-1990“. Auch hier ist Kontaktaufnahme angesagt. Das kann ein sehr brauchbares Dokument sein.
Zu den Internetrecherchen demnächst mehr.