Wenn im Politiktheater der Hitlerkasper gezogen wird,
ist Mißtrauen angebracht.

Die Guten sind dann kaum noch zu hindern, die Auschwitzschande mit dem Blut der Bösen abzuwaschen.
Milosevic, Saddam durften das erfahren, Chavez hat noch eine Galgenfrist.
Jetzt geht es um den „iranischen Diktator“, den mehr Menschen seines Volkes gewählt haben, als Bush oder Merkel von ihren Wählern sagen können.
Es liegt mir fern, aus Ahmadinedschad einen antiimperialistischen Volksführer zu machen. Er hat seinen blinden Fleck, wie andere Politiker (und Politikerinnen) den ihren.
Aber er ist der Präsident eines großen Kulturvolkes und vertritt wohlbegründete Interessen.
In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung sagte er:
„Von den leistungsunfähigen Organisationen steht leider der Sicherheitsrat der UNO an erster Stelle. Sie haben Bedingungen hervorgerufen, dass einige Mächte mit einem Sonderrecht im Sicherheitsrat, gleichzeitig Staatsanwalt, Richter und Vollstrecker sein kann, ob er nun als Kläger oder aus Angeklagter auftritt. Es ist nur natürlich, dass die Länder und Völker , die von ihnen angegriffen werden, sich keine Hoffnung zu machen brauchen, mit Hilfe dieses Rates an ihre Rechte zu gelangen. Die Menschheit ist Zeuge, dass es leider bei allen langen Kriegen wie dem Korea- und Vietnam-Krieg, dem Krieg der Zionisten gegen die Palästinenser und Libanon, dem Krieg Saddams gegen die iranische Nation und den rassistischen Kriegen in Europa und Afrika so war, dass einige Mitglieder des Sicherheitsrates entweder auf der einen Seite des Konflikts gestanden haben, eine Kriegspartei, zumeist den Aggressor unterstützten oder die Auseinandersetzung selber befürworteten.“
„Beim Libanon haben wir gesehen, dass einige Mächte 33 Tage lang in der Hoffnung auf den Sieg des zionistischen Regimes, den UN-Sicherheitsrat von einer Entscheidung abhielten und – nachdem sich das Besatzerregime keine Hoffnung mehr auf den Sieg machen konnte - zuließen, dass eine Resolution über den Waffenstillstand herausgegeben wird.“
Das sind klare und wahre Worte und auch seiner Feststellung, daß die Palästinenser seit 60 Jahren für den von europäischen Mächten, konkret Deutschland, verursachten Holocaust zahlen müssen, läßt sich nur schwer widersprechen.
Der deutsche Wortlaut seiner Rede vor der UNO und auch der in der Columbia-Universität ist hier zu finden.
Überlegte Kommentare wieder beim Spiegelfechter hier und hier.
Eine Tochter übrigens reiste gerade durch den Iran und berichtete hier.


Die Guten sind dann kaum noch zu hindern, die Auschwitzschande mit dem Blut der Bösen abzuwaschen.
Milosevic, Saddam durften das erfahren, Chavez hat noch eine Galgenfrist.
Jetzt geht es um den „iranischen Diktator“, den mehr Menschen seines Volkes gewählt haben, als Bush oder Merkel von ihren Wählern sagen können.
Es liegt mir fern, aus Ahmadinedschad einen antiimperialistischen Volksführer zu machen. Er hat seinen blinden Fleck, wie andere Politiker (und Politikerinnen) den ihren.
Aber er ist der Präsident eines großen Kulturvolkes und vertritt wohlbegründete Interessen.
In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung sagte er:
„Von den leistungsunfähigen Organisationen steht leider der Sicherheitsrat der UNO an erster Stelle. Sie haben Bedingungen hervorgerufen, dass einige Mächte mit einem Sonderrecht im Sicherheitsrat, gleichzeitig Staatsanwalt, Richter und Vollstrecker sein kann, ob er nun als Kläger oder aus Angeklagter auftritt. Es ist nur natürlich, dass die Länder und Völker , die von ihnen angegriffen werden, sich keine Hoffnung zu machen brauchen, mit Hilfe dieses Rates an ihre Rechte zu gelangen. Die Menschheit ist Zeuge, dass es leider bei allen langen Kriegen wie dem Korea- und Vietnam-Krieg, dem Krieg der Zionisten gegen die Palästinenser und Libanon, dem Krieg Saddams gegen die iranische Nation und den rassistischen Kriegen in Europa und Afrika so war, dass einige Mitglieder des Sicherheitsrates entweder auf der einen Seite des Konflikts gestanden haben, eine Kriegspartei, zumeist den Aggressor unterstützten oder die Auseinandersetzung selber befürworteten.“
„Beim Libanon haben wir gesehen, dass einige Mächte 33 Tage lang in der Hoffnung auf den Sieg des zionistischen Regimes, den UN-Sicherheitsrat von einer Entscheidung abhielten und – nachdem sich das Besatzerregime keine Hoffnung mehr auf den Sieg machen konnte - zuließen, dass eine Resolution über den Waffenstillstand herausgegeben wird.“
Das sind klare und wahre Worte und auch seiner Feststellung, daß die Palästinenser seit 60 Jahren für den von europäischen Mächten, konkret Deutschland, verursachten Holocaust zahlen müssen, läßt sich nur schwer widersprechen.
Der deutsche Wortlaut seiner Rede vor der UNO und auch der in der Columbia-Universität ist hier zu finden.
Überlegte Kommentare wieder beim Spiegelfechter hier und hier.
Eine Tochter übrigens reiste gerade durch den Iran und berichtete hier.

kranich05 - 2007/09/26 21:52