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Montag, 10. September 2007

DDR-„Echolot“

Ich halte es für wünschenswert, persönliche Dokumente des Lebens in der DDR, also vor allem Tagebücher und Briefe, zu sammeln und zu veröffentlichen. Dieses Vorhaben ist von dem Werk „Echolot“ von Walter Kempowski angeregt.
Mit diesem Werk hat K. es geschafft, den Menschen von heute, die keinen direkten Zugang mehr zu der Zeit des Faschismus haben (u.a., weil diese in die Vorvergangenheit gerückt ist) und die deshalb ausschließlich auf vermittelte Informationen angewiesen sind, einen (schein-)direkten, einen scheinbar unmittelbar-persönlichen Zugang zu verschaffen. Das ist ihm dadurch gelungen, daß er in sehr großem Umfang Auszüge aus persönlichen Dokumenten aus der Zeit des 2. Weltkrieges in Verbindung mit offiziellen Dokumenten der Zeit in einer insgesamt vieltausendseitigen Collage veröffentlicht hat.

Resultat ist tendenziell, alle bisher den Faschismus reflektierenden, „verarbeitenden“, hinterfragenden Positionen zu relativieren, wenn nicht zu ignorieren und durch das vom Verfasser geschaffene Mosaik zu ersetzen, das der Leser sowohl ob seiner Riesenhaftigkeit, als auch aufgrund seines Gestus' des persönlichen Erlebnisberichts, spontan für ein getreues Abbild der Wirklichkeit nimmt.
Inwiefern das von Kempowski arrangierte Bild keineswegs getreu ist, lasse ich hier außerhalb der Betrachtung. Festhalten möchte ich aber, daß, wenn es bei K. derartige Mängel gibt (wovon ich überzeugt bin), diese keineswegs auf die von ihm angewandte Methode zurückzuführen sind, sondern auf deren Gebrauch.

Der entscheidende Hebel Kempowskis ist es, voll und ganz auf die Zeitzeugenschaft zu setzen. Auf spätere Analysen, Wertungen, Reflexionen über die fragliche Zeit wird völlig verzichtet, es spricht ausschließlich das gelebte Leben in seinem eigenen Ausdruck.
Und genau diese Methode scheint mir geeignet, die Wirklichkeit der DDR späteren Interessenten unverfälscht, „so, wie es wirklich war“ zugänglich zu machen und die Berge des zum Zwecke ihrer Delegitimierung veröffentlichten Materials auf ihren wirklichen Wert oder Unwert zu reduzieren.
Erste (aber nicht einzige) Voraussetzung eines solchen Unternehmens ist die Sammlung einer großen Zahl persönlicher Primärdokumente. Kempowski hat in zwei Jahrzehnten vor allem per Inserat mehr als 8000 Tagebücher, unveröffentlichte Selbstbiografien, Briefwechsel, Fotoalben usw. gesammelt.

Sieben Anmerkungen zum sechsten Jahrestag des 11. September 2001

von Thomas Immanuel Steinberg.

Wegen der Bedeutung des Themas übernehme ich den kompletten Beitrag:

"1. Luftraumüberwachung

Die US-Regierung hat behauptet, vier Passagierflugzeuge seien am 11. September 2001 im Luftraum der USA von ihren Routen abgewichen. Eines sei in die militärische Kommandozentrale der USA, das Pentagon, gestürzt. Keines der Flugzeuge habe abgefangen werden können.

Angesichts der vermutlich ausgefeilten Überwachung des US-Luftraums, vor allem über dem Pentagon, halte ich das für ausgeschlossen.

2. Videokameras rund ums Pentagon und Fotos kurz nach dem Einschlag

Rund ums Pentagon standen Videokameras. Die US-Regierung hat ausgewählte Einzelbilder einer Parkplatz-Kamera veröffentlicht. Sie zeigen kein Flugzeug. Die Bilder vom getroffenen Pentagon vor dem Kollaps des getroffenen Gebäudeteils zeigen: Es gab keine Flugzeugtrümmer (Video, acht Minuten).

Ins Pentagon ist kein Passagierflugzeug geflogen.

3. Das Austrittsloch im Pentagon

Beim Einschlag ins Pentagon ist im inneren dritten Gebäudering ein kleines Loch entstanden; wie, hat die US-Regierung nicht überzeugend dargelegt.

Ich glaube, ein geschoßartiges Flugobjekt hat beim Austritt das Loch gerissen.

4. Flugzeugtrümmer in Shanksville, Pennsylvania

Vom Absturz in Shanksville, Pennsylvania, hat die US-Regierung eine Kuhle in einem Feld gezeigt, jedoch keine Flugzeugtrümmer.

Ich denke, es gab keine Flugzeugtrümmer, die sie hätte zeigen können.

5. Die Pfannkuchentheorie

Die US-Regierung hat behauptet, die Türme des World Trade Center, WTC 1 und 2, seien zusammengestürzt, weil sich die an der stählernen Zentralkonstruktion aufgehängten Etagenböden aus ihrer Aufhängung gelöst haben und nahezu in Fallgeschwindigkeit aufeinander gefallen sind (Pfannkuchentheorie).

Doch die stählerne Zentralkonstruktion ist ebenfalls nahezu in Fallgeschwindigkeit zu Boden gegangen. Von ihr blieb im Schutt nichts übrig als Teile unter 15 Metern Länge. Alle Seiten beider Gebäude gingen gleichmäßig nieder. Auf einander fallende eingehängte "Pfannkuchen" würden weit länger brauchen, um zu Boden zu gehen. Die Pfannkuchentheorie ist falsch.

Ich glaube, daß beide Türme planmäßig gesprengt wurden.

6. WTC 7

Die US-Regierung hat keine Erklärung für den Zusammensturz des World-Trade-Center-Gebäudes Nr. 7, des WTC 7, am Nachmittag des 11. September 2001. Das Gebäude war nicht von einem Flugobjekt getroffen worden.

Ein CNN-Video (50-Sekunden-Ausschnitt) zeigt uniformierte Personen, die am WTC 7 Zivilpersonen auffordern, wegzugehen: das Gebäude werde augenblicklich ebenfalls zusammenstürzen. Das WTC 7 stürzte kurz darauf tatsächlich nahezu in Fallgeschwindigkeit vollständig zusammen, ebenso wie WTC 1 und 2.

Silverstein, Betreiber des WTC 7 wie des WTC 1 und des WTC 2, sagte in einem Pressegespräch, das WTC 7 sei einsturzgefährdet gewesen: „And they made that decision to pull and we watched the building collapse“ (Video, 24-Sekunden-Ausschnitt) – sie entschlossen sich zu sprengen, und wir sahen das Gebäude einstürzen. Mehr zum Jargon-Begriff "to pull" hier.

Eine Controlled Demolition, wie bei WTC 7 sichtbar, erfordert Einblick in die Konstruktionspläne des Gebäudes, Besorgung von Sprengmaterial, Anbringung der Sprengladungen und Computersimulation zur Überprüfung. Schon Wochen vorher müssen diese Arbeiten begonnen worden sein.

Das WTC 7 wurde nach wochenlanger Vorarbeit am 11. September 2001 planmäßig gesprengt.

7. Flugschreiber

Jedes Passagierflugzeug führt zwei Flugschreiber mit, einen, der Akkustisches registriert, einen zweiten, der die übrigen Daten (Flughöhe, Geschwindigkeit etc.) festhält. Fast immer werden die Flugschreiber nach Unglücken gefunden. Die US-Regierung hat lediglich Bruchstücke der Daten veröffentlicht, zum Teil mit der Begründung, die Schreiber seien nicht gefunden worden, zum Teil ohne Begründung.

Die US-Regierung will für sich behalten, was sie weiß. "

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