Kunst in der Wüste
Die "taz" berichtet von einem politischen Kunstprojekt zur Biennale im Golfemirat Sharjah.

"Heimo Lattner: Aus den Lautsprechern kommen mehr als 30 Lieder in 13 Sprachen. Im Vorfeld der Biennale hat uns beschäftigt, dass es eine große Mehrheit von Menschen in den Emiraten gibt, die keine Stimme im Sinne einer politischen Stimme haben. Mehr als 85 Prozent der verrichteten Arbeit wird dort von Fremdarbeitern ausgeführt. Das sind Leute aus Pakistan, Indien, Bangladesch, China, dem Iran, Sri Lanka, Nepal, Philippinen, Syrien, Ägypten, Äthiopien usw. Diese Leute haben keinerlei Rechte. Uns hat interessiert, wie die politische Stimme dieser Menschen klingen könnte. Der Umstand, dass es in Sharjah verboten ist, über deren Arbeitsverhältnisse zu berichten, hat uns natürlich erst recht provoziert."
http://www.taz.de/dx/2007/05/08/a0013.1/text

"Heimo Lattner: Aus den Lautsprechern kommen mehr als 30 Lieder in 13 Sprachen. Im Vorfeld der Biennale hat uns beschäftigt, dass es eine große Mehrheit von Menschen in den Emiraten gibt, die keine Stimme im Sinne einer politischen Stimme haben. Mehr als 85 Prozent der verrichteten Arbeit wird dort von Fremdarbeitern ausgeführt. Das sind Leute aus Pakistan, Indien, Bangladesch, China, dem Iran, Sri Lanka, Nepal, Philippinen, Syrien, Ägypten, Äthiopien usw. Diese Leute haben keinerlei Rechte. Uns hat interessiert, wie die politische Stimme dieser Menschen klingen könnte. Der Umstand, dass es in Sharjah verboten ist, über deren Arbeitsverhältnisse zu berichten, hat uns natürlich erst recht provoziert."
http://www.taz.de/dx/2007/05/08/a0013.1/text
kranich05 - 2007/05/09 10:28
