Freiluftküche
Die Pumpenpannen sind behoben (http://opablog.twoday.net/stories/3666401/), gerade rechtzeitig zur großen Trockenheit. Sowohl aus unserem Tiefbrunnen als auch, wahlweise, aus unserem Grauwasserspeicher haben wir in den letzten Tagen den Garten durchdringend gewässert.
Volle Sonne, reichlich Wasser, steigende Nachttemperaturen - die Pflanzen danken es.
Wir freuen uns, genießen einen Vorsommer seit April. Im Hinterkopf aber ist die bange Frage nicht verstummt, ob wir nicht den Anfang von Klimaveränderungen erleben, deren ganzes Ausmaß sich noch niemand vorstellen kann.
In der Öffentlichkeit ist Klima ja zu DEM Modethema geworden. Politiker und Medien gefallen sich in plötzlichem Aktivismus. Von einer ernsten Beschäftigung mit den Gefahren sind wir aber nach wie vor weit entfernt. Bereitwillig lassen wir uns auf die Suggestivkraft von Szenarien ein, die vorrechnen, daß wir mit einigen rechtzeitigen Investitionen und persönlichen Verhaltensänderungen alles „im Griff“ behalten werden.
Wie es auch werden mag: Noch „schwimmt“ unser Garten auf Schichtenwasser, das auch im trockensten Sommer nicht tiefer als 3 m anliegt. Die alten Siedler hier in der Umgebung hatten ihren gesamten Wasserbedarf (auch zum Trinken) aus dem Schichtenwasser gedeckt. Diese Zeiten sind lange vorbei. Trinkwasser holt unser Brunnen seit 25 Jahren aus 24 m Tiefe.
Welch ein Lebensgefühl, wenn der eigene Boden das Wasser spendet, das im funkelnden Glaskrug auf durstige Kehlen wartet!

Während meiner Bulgarienreisen Ende der 70er Jahre hatte ich das Kochen, überhaupt das Wohnen, im Freien kennen gelernt. Seitdem ist eine Freiluftküche mein Traum.

Seit einem Jahr funktioniert sie an unserem Haus, zur Hälfte noch Provisorium, wie man sieht. Aber schon jetzt ist es ein Vergnügen bei Sonne und Wind zu kochen.

Volle Sonne, reichlich Wasser, steigende Nachttemperaturen - die Pflanzen danken es.
Wir freuen uns, genießen einen Vorsommer seit April. Im Hinterkopf aber ist die bange Frage nicht verstummt, ob wir nicht den Anfang von Klimaveränderungen erleben, deren ganzes Ausmaß sich noch niemand vorstellen kann.
In der Öffentlichkeit ist Klima ja zu DEM Modethema geworden. Politiker und Medien gefallen sich in plötzlichem Aktivismus. Von einer ernsten Beschäftigung mit den Gefahren sind wir aber nach wie vor weit entfernt. Bereitwillig lassen wir uns auf die Suggestivkraft von Szenarien ein, die vorrechnen, daß wir mit einigen rechtzeitigen Investitionen und persönlichen Verhaltensänderungen alles „im Griff“ behalten werden.
Wie es auch werden mag: Noch „schwimmt“ unser Garten auf Schichtenwasser, das auch im trockensten Sommer nicht tiefer als 3 m anliegt. Die alten Siedler hier in der Umgebung hatten ihren gesamten Wasserbedarf (auch zum Trinken) aus dem Schichtenwasser gedeckt. Diese Zeiten sind lange vorbei. Trinkwasser holt unser Brunnen seit 25 Jahren aus 24 m Tiefe.
Welch ein Lebensgefühl, wenn der eigene Boden das Wasser spendet, das im funkelnden Glaskrug auf durstige Kehlen wartet!

Während meiner Bulgarienreisen Ende der 70er Jahre hatte ich das Kochen, überhaupt das Wohnen, im Freien kennen gelernt. Seitdem ist eine Freiluftküche mein Traum.

Seit einem Jahr funktioniert sie an unserem Haus, zur Hälfte noch Provisorium, wie man sieht. Aber schon jetzt ist es ein Vergnügen bei Sonne und Wind zu kochen.

kranich05 - 2007/05/06 22:37