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Donnerstag, 15. März 2007

Blogger unter sich

Geert Lovink in „Lettre International“, http://www.lettre.de/archiv/73_Lovink.html
„Laut der neuesten, groben Schätzung von Blogherald gibt es heute weltweit rund 100 Millionen Blogs, und es ist nahezu unmöglich, eine allgemeine Einschätzung über ihre „Natur“ abzugeben oder sie in präzise Genres zu unterteilen. Doch ich werde eben dies versuchen. Es ist von strategischer Bedeutung, kritische Kategorien einer Theorie des Bloggens zu entwickeln,...“
Mir scheint, Überlegungen zu einer Theorie (oder auch „nur“ zur Praxis) des Bloggens, kranken oft daran, die all zu kurze Existenz- und Entwicklungszeit des Gegenstandes zu unterschätzen. Auch Geert Lovink wendet sich nach einer rhetorischen Einschränkung („ist nahezu unmöglich“) ziemlich unbekümmert seinem Thema zu.
Ich glaube, daß die „Blogosphäre“ weiterhin Potential zu ganz neuen und unerwarteten Erscheinungen hat....

Weiter zu einem ausführlichen Beitrag von Gregor Keuschnig und zur Diskussion hier:
http://begleitschreiben.twoday.net/stories/3409956/

Friedrich Hebbel

"Ein halber Sieg der Idee ist schlimmer als eine völlige Niederlage."

(Tagebuch vom 20. Mai 1848)

Chomsky über den Iran, den Irak und den Rest der Welt

Noam Chomsky ist ein bekannter Linguist, Autor und Experte für Außenpolitik. Am 9. Februar interviewte ihn Michael Shank über die jüngsten Entwicklungen in der US-Politik gegenüber Iran, Irak, Nordkorea und Venezuela.

M. Shank:
In den Präsidentschaftswahlen 2008, wie werden sich die Kandidaten zum Thema Iran äußern? Meinen Sie, der Iran wird ein entscheidender Faktor bei den Wahlen sein?

N. Chomsky:
Was sie bisher sagen, ist nicht ermutigend. Ich denke immer noch, trotz allem, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass die USA den Iran angreifen werden. Es könnte eine riesige Katastrophe werden, mit Konsequenzen, die niemand vorhersehen kann. Ich denke, dass nur eine Regierung, die wirklich verzweifelt wäre, zu solchen Mitteln Zuflucht nehmen würde. Aber falls die demokratischen Kandidaten nahe davor stehen, die Wahl zu gewinnen, dann wird die Regierung verzweifelt sein. Sie hat immer noch das Problem mit dem Irak: Sie können nicht bleiben, und sie können nicht abziehen.

Das ganze Interview hier:
http://www.zmag.de/artikel.php?id=2030

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