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Mittwoch, 13. Dezember 2006

Jubiläum mit Musik

Tatsächlich, nur noch wenige Tage und mein Blog wird ein Jahr alt. Noch geht es mir nicht um Rückblick und Ausblick.

Da war doch etwas, was ich immer vor mir hergeschoben habe.... richtig, Musik!
Irgendwie habe ich mich nie getraut, Musik aufs Blog zu laden, schwer erklärbar, irgendeine Schwellenangst.
Jetzt versuch ich es einfach mal.

Das Stück heißt "Imbizo", African Percusion vom Ipelegeng Ensemble aus Südafrika.
Es wird gespielt bei Feiern, Festessen, Tanzanlässen aller Art.
Imbizo (mp3, 1,760 KB)

"Stromrebellen" erhielten Preis der Arbeit

Erst jetzt bin ich auf die Meldung gestoßen:
Am 30.11.2006 haben die Elektrizitätswerke Schönau, bekannt als die "Stromrebellen", den Preis der Arbeit erhalten.

Preis der Arbeit

"Der Preis der Arbeit zeichnet Einzelbetriebe aus, deren unternehmerische Entscheidungen wirtschaftliche, soziale, ökologische, emanzipatorische und demokratische Kriterien in herausragender Weise erfüllen.

Der „Preis der Arbeit“ wird nicht hinter verschlossenen Türen ausgelobt, sein Gütesiegel ist Transparenz. Der Preis ist eine Einladung an Leserinnen und Leser, die Rolle der Unternehmen in unserem Land wie im globalen Zusammenhang zu diskutieren und eigene Ideen einer „guten Betriebsführung“ einzubringen. Das Publikum kann preiswürdige Betriebe vorschlagen, die Betriebe und ihre Beschäftigten können sich auch selbst bewerben. Die Preisträger werden von den Leserinnen und Lesern sowie einer Fachjury ausgewählt...."
http://www.preis-der-arbeit.de/preisderarbeit.html

Hier stellen sich die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) vor.
http://www.ews-schoenau.de/

Ach ja, am 21.11.2006 hatte ich unseren Stromlieferantrag an die EWS gestellt. Bestätigung ist eingegangen. Jetzt werden alle Ummeldungsformalitäten erledigt, und ab 1.2.2007 haben auch wir endlich Ökostrom.

"Ich möchte mit meiner Frau zusammenbleiben!"

Man könnte die Pirouetten, die derzeit der israelische Regierungschef und seine empörte parlamentarische Opposition drehen, als Schmierentheater abtun.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24207/1.html
Doch das verbietet sich, immerhin geht es um Massenvernichtungswaffen. Die israelischen anders als die irakischen haben den Nachteil, KEINE Geheimdiensterfindung zu sein.
Über all dem Getöse, nun sei die ach so weise „Politik der Zweideutigkeit“ zusammengebrochen, sollte nicht der ununterbrochene terroristische Druck, den die israelische Besatzungsmacht auf den Alltag einfacher PalästinenserInnen ausübt, vergessen werden.

Ein Hilferuf von Ghassam Abdullah, Ramallah Dezember 2006
„Israel hat bestimmt, dass meine Frau und ich nicht mehr zusammen leben können. Ich bin Palästinenser und sie ist Schweizerin. Wir haben vor 28 Jahren geheiratet. Man hat ihr jetzt noch zwei Wochen Zeit gegeben, um das besetzte palästinensische Gebiet zu verlassen. Das israelische Ministerium schrieb auf ihren Schweizer Pass: “Letzter Passierschein”. Wir haben seit 12 Jahren gemeinsam in Ramallah gelebt. Wir kamen 1994 nach dem Oslo-Abkommen, als wir von der Aussicht auf Frieden und Entwicklung ermutigt wurden.
Meine Frau Anita spricht Arabisch wie die Einheimischen, kocht arabisch und kümmert sich um das Dorfhaus meines Großvaters, ein altes Steingebäude mit Pflanzen drum herum - mehr als ich es tue. Sie wählt bei palästinensischen Wahlen als Frau eines Palästinensers. Sie arbeitet in der örtlichen Gemeinde im öffentlichen Gesundheitswesen mit. Sie hat so viele Freunde hier und sie betrachtet dies als ihr Zuhause. Sie hat zwar noch Kontakte nach Europa und europäische Werte. Aber sie will nicht von dieser Umgebung und von mir getrennt werden. Und ich will ganz sicher nicht von ihr getrennt werden. Unsere Kinder sind erwachsen und arbeiten im Ausland. Aber es ist nicht sicher, ob sie uns hier besuchen dürfen....“
weiter hier: http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004090.html

Als es nur um Diät ging, ...

Ist es wirklich erst zwei Monate her, daß es meine Hauptsorge war, einige Kilo abzunehmen?

Inzwischen wiege ich 79 kg, und es fiel mir gar nicht schwer. Ich hatte stolze Ziele nicht verbissen angestrebt, und eh ich mich versah, hatte ich sie erreicht.

In dieser Zeit ist mir die Lust an der Vollkornbäckerei wieder so lebendig geworden, daß seit einiger Zeit nur noch selbst gebackene Brötchen und Brote auf den Tisch kommen.
Es geht doch nichts über das selbst geschrotete Korn, den behutsam geführten Sauerteig, das Kneten, Kneten, Kneten des Teigs, das Abpassen der richtigen Momente – beim Gehen des geformten Brots, beim Einschießen des Wasserdampfs, bei der Regelung der Ofentemperatur.
Und sogar das ist gelungen, – das Brot im Grundofen zu backen, als echtes „Steinofenbrot“.

Das duftende Brot lädt zu einer wahren Feier ein.

Nicht nur Gewicht wollte ich verringern, auch die Blutfett- und Cholesterinwerte sollten herunter.
Auch das ist gelungen aber mit einem paradoxen Ergebnis:
Das LDL-Cholesterin (das „schlechte“) ist gesunken, das HDL-Cholesterin (das „gute“) ist ebenfalls gesunken aber schneller als das Erstgenannte. Somit ist ihr Verhältnis zueinander (ihr Quotient) ungünstiger geworden und das Infarktrisiko hat sich (wie die Infarktrechner ausweisen http://www.bnk.de/transfer/score.htm), trotz aller Gewichtsverringerung erhöht.
Doch das ist schon ein anderes Thema.

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