Aus dem alten China
Der Verdacht
Ein Mann hatte seine Axt verloren und glaubte, daß sie der Sohn seines Nachbarn gestohlen habe. Jedesmal, wenn er den Jungen sah, schien es ihm, als ob er wirklich ein Dieb sei. Sein Gang, sein Gesichtsausdruck, seine Sprache und überhaupt alles an dem Jungen schienen davon zu zeugen, daß er die Axt gestohlen hatte.
Wenig später fand der Mann seine Axt wieder.
Als er am nächsten Morgen den Sohn des Nachbarn erneut traf, war es ihm, als ob der Junge in keiner Weise einem Dieb gliche.
Aus „Liezi“ wahrscheinlich von Lie Yükou, zwischen 7. und 5. Jahrhundert v. u. Z.
Ein Mann hatte seine Axt verloren und glaubte, daß sie der Sohn seines Nachbarn gestohlen habe. Jedesmal, wenn er den Jungen sah, schien es ihm, als ob er wirklich ein Dieb sei. Sein Gang, sein Gesichtsausdruck, seine Sprache und überhaupt alles an dem Jungen schienen davon zu zeugen, daß er die Axt gestohlen hatte.
Wenig später fand der Mann seine Axt wieder.
Als er am nächsten Morgen den Sohn des Nachbarn erneut traf, war es ihm, als ob der Junge in keiner Weise einem Dieb gliche.
Aus „Liezi“ wahrscheinlich von Lie Yükou, zwischen 7. und 5. Jahrhundert v. u. Z.
kranich05 - 2006/12/01 20:51