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Dienstag, 22. August 2006

Nicht Terrorangst, sondern Terror für alle!

http://segert.net/weblog/terror-fuer-alle/

Da trifft einer den Nagel auf den Kopf!

zu früh gefreut?

Vergangenen Freitag konnte man in der Amazonas-Box die Hoffnung finden, daß Israel sich erstmalig herbeiläßt, eine UNO-Resolution einzuhalten.
http://amazonas.the-dot.de/UNO-und-Israel

Auch ich habe diesen Hoffnungsschimmer aufmerksam registriert.

Seitdem hat Israel viele Aktionen unternommen, die den Waffenstillstand verletzen. (Natürlich redet man sich heraus; die UNO-Resolution ist ja schwammig genug formuliert.)
Kommandoaktion: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23373/1.html
zahlreiche Luftraumverletzungen.

Wenig optimistisch stimmt, was die Junge Welt" heute aus Israel berichtet:
http://www.jungewelt.de/2006/08-22/055.php

Viel Kritik an Olmert, Perez und Halutz mit der Stoßrichtung: Ihr habt uns schlecht geführt. Arroganz und Unterschätzung des Gegners, Wankelmut!

"Die oft nur unzureichende Ausrüstung und mangelhafte Rettungsmaßnahmen haben am Ende das Vertrauen der Soldaten in ihre Vorgesetzten vollends erschüttert. »Ihr habt unseren Sieg verhindert«, klagen sie die Befehlshaber an.
»Wir müssen das Vertrauen der Soldaten wieder herstellen, bevor es zu spät ist«, sagten Offiziere bei einem Treffen mit Halutz."

Also besser vorbereitet bald in eine zweite Runde, dann aber richtig?

Terrorangst

via: http://im-mediendschungel.de/

"TR: Es gibt ein berühmtes Zitat des US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, der am Ende der katastrophalen Weltwirtschaftskrise den Amerikanern zurief, dass das einzige, was sie zu fürchten hätten, die Angst selbst sei. Sollten wir uns daran heute wieder erinnern?

Schneier: Die einzige perfekte Abwehrmaßnahme gegen Terrorismus ist, sich nicht terrorisieren zu lassen. Stellen Sie sich eine Sekunde lang vor, den britischen Verdächtigen wäre es gelungen, zehn Flugzeuge in die Luft zu sprengen. Danach gäbe es ein Chaos auf den Flughäfen, Verbote von Handgepäck und Politiker, die ein hartes Durchgreifen fordern. Das ist exakt das gleiche, was wir jetzt erleben. Je mehr wir uns von solchen Terrorszenarien terrorisieren lassen, desto mehr spielen wir Terroristen in die Hände.
Und wenn wir es dann auch noch zulassen, dass wir deshalb unsere Freiheiten und Grundrechte aufgeben müssen, gewinnen die Terroristen sogar, wenn sie vor dem Anschlag geschnappt werden. Im Umkehrschluss gilt: Lassen wir uns nicht terrorisieren, verlieren die Terroristen selbst dann, wenn sie ihr Ziel erreicht haben.”

So hart es angesichts potenzieller Opfer klingen mag - wenn wir uns von Terroristen terrorisieren lassen und gleichzeitig unsere eigenen Freiheitsrechte reduzieren, haben sie schon gewonnen.

Das gilt im Übrigen auch für den aktuellen Hype um die beiden Gasflaschen-Trottel, der derzeit von SpOn und anderen Seiten tropft. Wer sich von solchen Leuten einschüchtern lässt, hat verloren. Da helfen auch keine “Rail Marshalls”."

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