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Freitag, 14. April 2006

Eine Mauer, noch größer, noch schöner!

Mauer 1

Mauer 2

Mauer 3


http://asmusinramallah.blogspot.com/2006/04/just-another-brick-in-wall.html

französisch buchstabieren I

Voller Sympathie haben Viele die Massenkämpfe in Frankreich verfolgt. Deutsche Linke sind begeistert, und bekümmert schauen sie auf die Friedhofsruhe in Deutschland.

Mitte des 19. Jahrhunderts erlebten Marx und Engels eine ähnliche Situation. In seiner Praxis habe Deutschland nur die Konterrevolutionen, nicht aber die Revolutionen seiner Nachbarn geteilt, stellten sie fest. Anders aber in der Theorie. Mit Kant, Hegel, Feuerbach seien die Deutschen geistig durchaus auf der Höhe der Zeit.
Marx und Engels waren nicht die Typen, es dabei zu belassen. Die deutsche Philosophie auf den Erdboden geholt oder, anders gesagt, dem Schlesischen Weber das Kommunistische Manifest in Kopf und Herz gepflanzt, und die Deutschen hätten die Chance, einen ehrenvollen Platz im Emanzipationskampf einzunehmen.

Wenn wir schon keine radikalen Demokraten aus Temperament sind (Wurde uns das nach den Bauernkriegen ausgetrieben? Oder erst im Dreißigjährigen Krieg?), sollten wir fürs erste streben, radikale Demokraten aus Einsicht zu werden. Schon damit tun wir uns schwer genug.
Immer und immer wieder diese schier irrationale Bereitschaft, zu glauben, schöne Worte für bare Münze zu nehmen, „Hoffnungsträger“ zu küren. Selbst kritische Gemüter üben sich in Denkbescheidung. Oder wie soll man es nennen, wenn nach allem was SPD-Führer uns angetan haben (Schröder, Struck, Münte) die Hoffnungen einmal mehr auf SPD-Führern (Platzeck nicht mehr, Beck, Struck, Münte) ruhen? Z. B. hier http://meonly.de/weblog/index.php?id=68 oder hier: http://www.spreeblick.com/2006/04/10/alles-wird-anders/

Wirklich Anregung finde ich in einem Artikel, den Winfried Wolf anlässlich der Ostermärsche 2006 geschrieben hat. Er betrachtet „Drei apokalyptische Reiter“ – die Rüstungsindustrie, die Exportwirtschaft und die Ölbasis des gegenwärtigen Kapitalismus. http://www.jungewelt.de/2006/04-12/001.php?sstr=apokalyptische
Dabei gelingt ihm, bei Verzicht auf oberflächliche Polemik, eine Zusammenschau von unbestreitbaren empirischen Fakten und plausiblen theoretischen Einsichten, die unser verrücktes und erschreckendes Zeitalter erhellt.
Wurzeln werden aufgedeckt.
Radikalität.

Dazu auch
http://girl.twoday.net/stories/1812442/
http://genossetabu.twoday.net/stories/1819961/

Pfannensauerteigbrot

Pfannenbrot
Beliebtes Rezept von Thomas:
Abends Vorteigbereitung mit ca. 500g grob geschroteten Mehl, ca. 0,5 l Wasser und 1 EL Sauerteig, verrühren, über Nacht an einen warmen Ort (mind. 20, besser 25 Grad) gehen lassen, morgens 1 EL Sauerteig abnehmen (für’s nächste Brot), Aufbewahrung in einen Glas von Wasser bedeckt im Kühlschrank günstig, eine beschichtete oder Edelstahlpfanne (26-28 cm Durchmesser) mit Öl oder Butter einfetten, mit Mehl bestäuben, ca. 500gr Mehl, 1 TL Salz, Gewürze (z.B. Koriander, Kümmel, Anis) und Saat (z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen) und evt. etwas Wasser zum Vorteig geben und gut verrühren, die Konsistenz sollte breiig und gut formbar sein, ohne dass der Teig auseinander läuft, Teig in Pfanne geben, oben vom Rand wegdrücken, noch mal 2-3 Stunden gehen lassen an einen warmen Ort, auf kleiner Flamme ca. 60-90 min mit Glasdeckel backen, wenn sich oben die graue Teigfarbe in braun verwandelt, ist das Brot durch gebacken, die Bräune der Unterseite kann überprüft werden, indem das Brot in den Deckel gekippt wird, nicht bevor oben braun ist! Brot umdrehen und ca. 20-30 min die andere Seite ohne Deckel nachbräunen, Brot abkühlen lassen auf einen Rost oder Teller.
Richtige Konsistenz und ausreichende Backdauer wird durch Probieren erlernt. Natürlich kann der Vorteig auch morgens angesetzt werden, das Backen erfolgt dann abends, das mache ich, wenn ich arbeiten gehe. Meine häufigsten Getreidesorten sind für das Mischbrot Vorteig 500g Roggen, Hauptteig 500g Dinkel oder Weizen, Für das Buchweizenbrot Vorteig 500g Dinkel/Weizen und für den Hauptteig 250g Dinkel/Weizen und 250g Buchweizen. Pfannenbrot kann auch mit Hefe gebacken werden, dann braucht der Teig insgesamt nur 2-3 Stunden gehen.
Oder Vorteig säuern, wie oben beschrieben und erst zum Hauptteig Hefe geben, dann nur noch 1 bis 2 Stunden gehen lassen.

Natürlich ;-) male ich das Getreide mit meiner Handmühle. Da ich auf die gröbste Mehlsorte stelle, geht es relativ schnell; d. h. ich habe 1 kg grobes Mehl in 10 Minuten.

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