kostenloser Counter

 

Freitag, 10. Februar 2006

Die Manipulation der Renten-„Reformer"

gefunden über http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?idcat=5

Die Panikmache als Methode zum Abbau der gesetzlichen Rentenversicherung und der Umwandlung in eine (zusätzliche) private Altersvorsorge lenkt von den wirklichen Problemen der Umlagefinanzierung ab. Durch hypothetische Spekulationen über die Rentenentwicklung und isolierten „Reform“-Vorstößen wie etwa der Anhebung des Renteneintrittsalters und immer neuen Alarmrufen von sog. Rentenexperten werden Ängste bei Jung und Alt geschürt. Damit wird eine Diskussion über auf dem Tisch liegende Vorschläge für einen dauerhaften Ausweg aus den gegenwärtigen Finanzierungsproblemen der gesetzlichen Rente systematisch verweigert.
Dazu der Beitrag „Zur aktuellen Rentenpolitik“ von Karl Mai:
http://www.nachdenkseiten.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=7&idart=1421

Mutter Courage

Mutter-Courage„Mutter Courage und ihre Kinder“ – ein Film der DEFA von Palitzsch und Wekwerth.
Noch heute, mehr als ein halbes Jahrhundert nach Bertolt Brechts klassischer Inszenierung am Berliner Ensemble, bewegt mich dieser Film. Welch ein Genuß ist das Spiel der großen Helene Weigel, neben ihr Ernst Busch, Angelika Hurwicz, Wolf Kaiser, Ekkehard Schall. Beeindruckend das strenge und doch sinnliche Bühnenbild. Frisch, wie am ersten Tag, die Musik Paul Dessaus, fern jeder Gefühligkeit.

Schmerzlich wie noch nie wird mir der Widerspruch bewusst, Courage lebt vom Krieg und ist doch eine Mütterliche.
Am eigene Leib, an Kindern und Mann, erfährt sie, dass alle Strategien der kleinen Leute, am Krieg zu profitieren oder sich doch wenigstens mit ihm gut zu stellen, erfolglos sind.
Doch etwas Anderes Versuchen, das geht über ihren Horizont.
Als es kurzzeitig den Anschein hat, es werde Frieden geben, sieht sich Mutter Courage vor dem Ruin. Ihr Kapital wäre entwertet, die Balance ihrer kriegswirtschaftlichen Beziehungen nachhaltig gestört. Doch gottlob, auf den Krieg ist Verlaß und auf Mutter Courage, die den Pakt mit ihm hält, auch wenn er ihr alles, alles nimmt. „Schicksalhaft“, „nach Nibelungenart dem Verderben treu“ – das sind Assoziationen, die Brecht sicher abgelehnt hätte.

Heute stehen wir, wie die Strategen der Macht es definiert haben, am Beginn des vierten Weltkriegs. Er soll Jahrzehnte dauern. Und auch für Deutschland gilt die „militärische Option“. http://www.jungewelt.de/2006/02-08/007.php?sstr=
Und Du bist Deutschland!

Aktuelle Beiträge

Aufs Maul geschaut
Eigentlich tue ich mir Reden unserer Kanzlerin nicht...
kranich05 - 2009/11/08 11:44
unzeitgemäße...
Die Thesen, die ich vor zwanzig Jahren geschrieben...
kranich05 - 2009/11/06 22:50
traurig
sehr traurig so einem verfall zuzuschauen, ich lebe...
rené talmon l'armée (Gast) - 2009/11/06 14:37
Vor 20 Jahren in Berlin
Mehr bei tageundjahre.de
kranich05 - 2009/11/04 21:47
Soviel Interessantes...
Sogar zu den - man soll es nicht glauben - Deutschen...
kranich05 - 2009/11/04 17:42

Archiv

Februar 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 5 
 9 
11
13
19
22
27
 
 
 
 
 
 

RSS Box

Suche

 

Status

Online seit 1422 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2009/11/08 17:53

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)

twoday.net AGB


911
alternative Medien
Augenweide
Blog und Tagebuch
DDR-Stimmen
Gaumenfreuden
Gesundheit, Alter, Tod
Haus, Garten, Hund
Hebbel
kein Witz
Kino
Krieg
Kunst
Kunstpostkarten
Lenin
Liebe & Sex
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren