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Donnerstag, 29. Juli 2010

Die Krise, der Filz und rechte Revolutionäre

Die Katastrophe von Duisburg macht Zusammenhänge erkennbar, die im Allgemeinen verborgen bleiben.
Hoffentlich erhöht der Umstand, dass sie erkennbarer werden die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Menschen sie begreifen.

Die Katastrophe von Dortmund ist eines der Gesichter der Krise.
Wie das?
Die Krise sei doch längst vorbei. Klug sind wir da herausgekommen, wird uns versichert. Spekulantenboni, Währungsschlingerkurse, Abwrackprämien - das Wetterleuchten einer Systemkrise scheint doch Schnee von gestern zu sein.
Scheint.

Der Krise liegen die dramatisch wachsenden Schwierigkeiten der Kapitalmassen zu Grunde, Maximalprofite zu erzielen, um weiter zu wachsen. Das ist ihr Wesenskern. Kapital „rentiert sich“ oder es zerstört sich.
Das weiß JEDER Unternehmer, nicht nur der Love-Parade-Kapitalist Rainer Schaller: Ohne 100% Risiko kein Erfolg.
Und es weiß auch jeder Kommunalpolitiker: Meine Stadt muss die attraktivste sein, muss sich besser verkaufen als jede andere. Denn Städte sind nicht mehr die Lebensräume ihrer Bürger, eines Bürgergemeinwesens (wenn sie es denn je waren), sondern sind Exerzierfelder zur Begeisterung des Kapitals, dieses „scheuen Rehs“.
JEDER Kommunalpolitiker weiß das, und sein ganzes Bestreben geht dahin, nicht nur Getriebener dieses ruinösen Wettlaufs zu sein, sondern selbst „die Sau zu reiten“.

Mancherlei steht dem ultimativen Kapital-Event entgegen – die Interessen vieler Bürger, gute alte Gewohnheiten, vernünftige Rechtsvorschriften, schlichte Realitäten, auch das Gewissen mancher Verantwortlicher.
Dagegen wird ein System gesetzt von Druck und Abhängigkeiten, von Hinterzimmerpolitik und Medienattacken, von Vorteilsgewährung und Vorteilsnahme, von Trick und Betrug.
Da spielten die Verbindungen zwischen CDU-Parteibüro, dem Bundestagsabgeordneten Mahlberg und dem Landesminister Dr. Wolf, als es galt einen widerborstigen Polizeichef in die Wüste zu schicken oder wenigstens mundtot zu machen.
Nur selten tritt ein Zipfel des Netzwerks der Macht so glasklar ins öffentliche Licht.
Da kungeln die Stadtfürsten mit den lokalen Mediengewaltigen. Die Veranstalter sind ihre eigenen Konrolleure, niedere Beamte erlassen weitreichende Ausnahmegenehmigungen, Landespolitiker halten schützende Schirme und der oberste Bestimmer hat von nichts gewusst.

Von Köln bis Duisburg sind es nur 80 km, und in D. ist der Tunnel wenigstens nicht eingestürzt. Die Schuldigen werden dort wie hier nicht gefunden. Man nennt es verharmlosend „Filz“, doch der Übergang zur Mafia ist fließend. Tote reden nicht mehr.

Die Menschen sind machtlos, verzweifelt. Ratlos sind und bleiben sie, während die christliche Beileidsmaschinerie läuft und läuft. Sanft blenden die Kerzen, erschweren den nüchternen Blick in die Finsternis.

Das Erlebte ist nicht zu verstehen aber auch nicht zu vergessen. Zu unnützen Ratschlägen kommt schlecht verdeckter Hohn. So entsteht Erbitterung, bei Manchen blinde Wut.
Die Stunde des laut schreienden Protestes bricht an. Wortführer springen auf die Podien. Ihre Texte sind ausgefeilt, ihr Vortrag perfekt. Es geht längst nicht mehr um Duisburg.
Es geht um die Wut und das Blut und Genugtuung für DAS EINE VOLK.

Arno Mohr hundert

Am 29. 7. 1910 wurde Arno Mohr geboren.
Lange Jahre lehrte er als Professor für Naturstudium und Druckgrafik an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee.
Seine unprätentiösen, freundlichen, "berlinisch-märkischen" Lithografien waren in der DDR populär.

Arno Mohr
<br />
Brecht und Weigel in Buckow

Die Grafik "Brecht und Weigel in Buckow" von 1973 (Später gab es nur noch die Version "Brecht, Weigel und Eisler in Buckow".) gehörte zu den ersten Errungenschaften meiner jungen Grafiksammlung. Ich habe sie für 15,-Mark am 1. Mai 1976 bei ihm auf dem beliebten "Buch-, Bild- und Notenbasar" auf dem Alexanderplatz gekauft.

Arno Mohr starb am 23. Mai 2001 in Berlin.
Sein Grab befindet sich zwischen denen der Schrifsteller Peter Hacks und Theodor Fontane.

Montag, 26. Juli 2010

Die Gedanken gehen ihre eigenen, manchmal verschlungenen Wege. Um Erlaubnis ersuchen sie nicht.

Gaby Weber, die zu Eichmann recherchiert, erhielt vom BND die Auskunft, dass man wohl 4500 Blatt, später sagte man 3400 Blatt, zum Fall Eichmann in Argentinien und zur nuklearen Zusammenarbeit der Bundesrepublik, Argentiniens und Israels habe. Diese Vorgänge, die jetzt mehr als 50 Jahre zurückliegen, bleiben aber weiter geheim, weil ihre Offenlegung „eine Gefahr für die Bundesrepublik Deutschland“ darstellen könnte.
Mir leuchtet das ein. Zwar dürften die beteiligten Personen mausetot sein. Mehr oder weniger quicklebendig sind aber diverse Institutionen. Und ihre jeweilige „Räson“ ist zu schützen.
Es wäre doch mehr als peinlich, wenn jetzt eine Abrechnung ans Licht käme, welche Summen der westdeutsche Staat gezahlt hat, um seine unersetzlichen Altnazis vor Entdeckung und Strafverfolgung zu schützen.

Andere Institutionen, deren perfekte Geheimhaltung wir bewundern dürfen, sind die christlichen Kirchen. Nur kurz erinnert sei an die „Rattenlinie“ nach Südamerika in der Nachkriegszeit.
Die ewige Ecclesia wird sich nicht mit popligen Jahrzehnten herumschlagen. Einmal geheim, immer geheim.

Kaum verwundern dürfte es, dass so mancher Christ und erst recht christliche Funktionär zu den liebsten Kunden der Stasi zählte. Gewiß nicht alle freiwillig.
Nicht alle.
Und warum nur der Stasi?

Doch mit Geheimwissen DIESER Art, diesem Grundübel, sei nun Schluß. Die christliche Gauck-Birthler-Behörde ruhet und rastet nicht. Die Opfer der „Stasikrake“ erstrahlen in hellem Licht, Bösewichte und schillernde Figuren werden enttarnt und der Verachtung preisgegeben. So wird ein berüchtigter „roter Kasner“ aus der ländlichen Idylle aufgescheucht ins „Haus des Volkes“ gezerrt und seiner schlimmsten Demütigung unterzogen.
Ein Medientornado bricht über den Schändlichen herein. Frau und Kinder, Oh Bitternis! werden geschmäht. Die saubere Republik triumphiert.

Oder habe ich das nur geträumt? Vielleicht ist der „rote Kasner“ ja nur ein Knochen, den ein als Biograf fungierender Prof der Meute hingeworfen hat?
Hörstel spricht nebulös von einer „schillernden Familienhistorie“ mit Fragen über „geheimdienstliche Anbindungen“.
Nein, das man den „roten Kasner“ als „schwarzen Schläfer“ bezeichnen sollte, das scheint mir unpassend. Mir ist es interessant genug, dass er die einzige Person der Zeitgeschichte ist (behaupte ich mal frech) von der die Google-Bildersuche ganze drei Fotos liefert. Alles Übrige würden die Qualitätsjournalisten, Investigativjournalisten, auf deutsch: Enthüllungsjournalisten herausfinden.

„Hello Darkness My Old Friend…“

Sonntag, 25. Juli 2010

Die Love-Parade in Duisburg hat in einer schrecklichen Katastrophe geendet

Daß danach alle klüger sind und Schuldige suchen, ist das bekannte Verhalten.

Diesmal aber ist es anders.
In den Kommentaren
zu dem eher harmlosen Artikel "Bloß nicht in Flip-Flops zur Loveparade" vom 21.7.2010 in der Zeitung "Der Westen" wurde bereits zwei Tage vor dem Ereignis massiv vor den Gefahren gewarnt. (Ebenfalls hier.)
Von 28 Kommentaren, die bis 23.7. abgegeben wurden, haben mindestens 20 zum Teil sehr detailliert und drastisch ein "Desaster" vorausgesagt.
Es wurden auch Gründe benannt, warum die Veranstalter und Politiker sich auf diesen "Drahtseilakt" eingelassen haben.
Selten hat der gesunde Menschenverstand so laut und deutlich gesprochen, wurde, wie üblich, ignoriert, und ist prompt aufs Bitterste bestätigt worden.

Georg Christoph Lichtenberg - "mit allen vieren"

„Die Menschen gehn zwar nicht auf allen vieren, aber sie gehen mit allen vieren. Niemand kann geschwind laufen, ohne mit seinen Händen eine ähnliche Bewegung zu machen. Viele Leute, wenn sie gehen, schleudern mit den Händen nicht aus Nachahmung, sondern aus Natur; es scheint, dieselbe Kraft, die die Füße bewegt, bewegt zugleich die Hände; auch Leute, die in die Höhe springen, machen eine hüpfende Bewegung mit den Händen.“

Samstag, 24. Juli 2010

Die kleinen Meldungen

Beiläufig kriegt man sie mit. Nein, es ist mehr als beiläufig, denn die Sender pusten sie in dauernder Wiederholung in die Welt. Der Tod des Geschäftsmannes Brunner. Sexuelle Übergiffe in einem Ferienlager. Es ist Un-Information aber Wichtig! Wichtig! Manchmal frage ich mich, wie sich die Medienangestellten fühlen müssen, die sowas dauernd mit der immmergleichen Verve zu verkünden haben.
Einmal habe ich solchen Typ kennengelernt. Er gebärdete sich wie ein weißer Elefant in unserer Szene grauer oder besser gesagt bunter Aussteigermäuse. Seine Stimme war laut und schnell. Jedes Wort blitzte sozusagen mit den Zähnen aus seinem sonnenstudiogebräuntem Gesicht. Er verkündete gerade, daß er in paar Tagen in Las Vegas heiraten würde. Daß das Niemanden interessierte, irritierte ihn nicht.

Nicht immer verkünden sie nur Belanglosigkeiten, manchmal auch Dummheiten, Dummheiten, die sich verblüffend seriös geben.
So versorgte mich mein Berliner Inforadio dieser Tage mit der toll ökologischen Information, daß ein Energieversorger in Ostdeutschland versuchsweise Algen einsetzt, um CO2-haltige Abprodukte der Braunkohlenkraftwerke in Biomasse umzuwandeln.
Und?
Und die Biomasse in Kraftstoff zu verwandeln, mit dem sie
a) vielleicht einen Gewinn machen können, um danach
b) das CO2 endlich in die große Freiheit unseres Planeten zu entlassen.
(So verwegen waren sie nicht, letzteres CO2 wieder einfangen zu wollen und wieder in Biomasse zu verwandeln usw usf.)

Konsumenten, die nicht mehr 1 und 1 zusammenzählen - das dürfte der Wunschtraum jedes Infotainmentfuzzis sein.

Freitag, 23. Juli 2010

Adolf Eichmann – an der Wurzel von Merkels „Deutscher Staatsräson“

Übermorgen wird das ARD-Fernsehen „Eichmanns Ende“ senden. Im Titel tauchen auch noch „Liebe“, „Verrat“, „Tod“ auf. Solche Wörter lassen sowohl eine Portion des beliebten Menschelns als auch Thrillerqualität des künstlerischen Produkts erwarten. Sie können dem kritischen Medienbeobachter aber auch Signal dafür sein, dass die BRD-Kunstindustrie sich anschickt, die nächste Nazi-Schmonzette ins deutsche Gemüt zu drücken.

In der jungen Welt hat Hans Daniel die notwendigsten Hintergrundinformationen geliefert.
Wer „Eichmanns Ende“ betrachtet, sollte die Namen einiger der höchsten Diener des BRD-Rechtsstaates im Gedächtnis haben – die Namen der Altnazis Gehlen und Globke und noch eine Nummer rechtstaatlicher: Adenauer.

Der Sachverhalt ist dürr: Abs, Gehlen, Globke, die ganze Kamarilla der Altnazis, waren für den kalten Krieg unverzichtbar.
Israel desgleichen.
Ben Gurion brauchte den Eichmann-Prozeß aber ebenso dringend brauchte er Geld und Waffen.
Wenn das keine solide Geschäftsgrundlage ist!
Adenauer zu Ben Gurion: Wir stehen, koste es, was es wolle, an Eurer Seite. Aber lasst unsere Nazis aus dem Spiel.
Ben Gurion: Her mit dem Geld, den Waffen! Mehr, mehr davon!
Und Globke? Nie gehört.

Und was machen wir mit Eichmann, den uns dieser Quertreiber Fritz Bauer zugespielt hat?
Der kriegt seinen sauber designten Prozess und später dann seine Legende.
Und Fritz Bauer?
Fritz Bauer bleibt ein Ärgernis.
Gott sei dank stirbt er bald.
Unter ungeklärten Umständen.

Update 25.7.2010
Über Fefes Blog wurde ich (erst heute) auf den Artikel von Gaby Weber im "Freitag" vom 20.6.2010 aufmerksam. Sie weist u.a. besonders auf die Nuklearkooperation BRD-Israel-Argentinien im Zusammenhang mit Eichmann hin. Des Weiteren böse Details zur Geheimhaltungspolitik des BRD-Machtfilzes. Unbedingt lesenswert!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ficken für Israel

Sinnspruch
Wanderer, kommst du nach Zion, verkündige dorten, dir sei nicht
an Juden gelegen, oder an Jüdinnen gar.

Dienstag, 20. Juli 2010

Widerstand gegen Hitler

Heute ist der 20. Juli, es jährt sich also das Attentat von Militärs auf Hitler, und wieder läuft in der BRD der eingeübte Ritus des Heldengedenkens ab.
Es sagt viel über diesen Staat, daß die Aktion von Offizieren, die das Desaster ihrer Weltherrschaftsträume kommen sahen, zur bedeutendsten offiziellen Denkwürdigkeit des Widerstands erhoben wird.
Man soll durchaus den persönlichen Mut und Einsatz der Attentäter würdigen. Ihre Gruppe war heterogen, auch Demokraten gehörten dazu. Ihr Erfolg hätte vielleicht den Krieg verkürzt und Opfer erspart.
Dies macht aber das aktive faschistische Handeln vieler ihrer Vertreter nicht ungeschehen und nicht die Kriegsverbrechen und Verbechen gegen die Menschlichkeit die etliche der "Verschwörer des 20. Juli" begangen haben.

Es gab sie, die Helden des Widerstands - Antifaschisten, Humanisten, Radikaldemokraten seit der ersten Stunde der Naziherrschaft. Georg Elser ist einer der Hervorragenden von vielen.

Aber Georg Elser eignet sich natürlich nicht zum Schutzheiligen einer Bundeswehr, die heute in aller Welt die eiserne Faust demonstriert, mit der die BRD ihre imperialen Interessen durchsetzt.

Mehr beim Spiegelfechter.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Informationsschaum

Sie wissen nicht, was das ist? Sollten Sie aber.
Es ist das, was uns täglich um die Ohren fliegt, den Kopf um(m)hüllt, sich nicht schmecken lässt aber blind und taub macht.
Man kann danach greifen oder schlagen. Im ersten Fall greift man nach NICHTS im zweiten Fall, scheint’s, den Don Quichotte.

Beispiel eins:
Da sprangen Dich wochenlang zwei Gesichter an, christlich diffus das eine, das andere christlich markant. Du blickst auf eine beliebige Kiste, schon springen die beiden Kasper hervor. Um Dein Schicksal, mein Schicksal, unser aller Schicksal ging es; mindestens in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

In Wirklichkeit ging es um gar NICHTS, und Du hattest gar keine Stimme, und das Ergebnis stand von Anfang an fest, und – hoppla – Du musstest für die Show kaum etwas bezahlen.
Im schlimmsten Fall hat es Dich nur ein wenig Lebenskraft gekostet, Lebenszeit – die hast Du ja im Überfluss!

Beispiel zwei:
Ich sage nur FIFA.
Hier liegen die Dinge etwas anders. Hier weißt Du von vornherein, dass gespielt wird und spielst begeistert mit.
Der Kern der Sache ist zwar eher dröge, das Runde muss ins Eckige. Doch einzigartige Schaumgebirge lassen sich aufschlagen!
Soviel Jubel für sowenig Einsatz! Abermillionen Beglückte der nationalen Informationsschaumwochen.

Beispiel drei:
Tummelplatz Börse.
Schon die Großmutter der Großmutter wusste es: Gold bleibt Gold. Also hast auch Du Gold für die Enkel. Und weil es so lächerlich wenig ist, beobachtest Du mit Spannung das Auf und Ab der Kurse. Erfolgreicher Trader sein! Du lauschst den immergleichen Sowohl-als-auch-Weisheiten der Gurus.
Klug aus der Krise! Gier ist schlecht. Sparen ist gut. Ja und Wachstum, Wachstum!
Das ahnst Du kaum, wieviel Du noch sparen wirst – in schwarzgelbrotgrünen Schaum gebettet.

86. Tag - Der neue Golf

Egon Kramer Golf

Politische Postkarten von Egon Kramer.

Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!
(Kunst kann nicht statistisch aktuell sein.
Bis heute sind laut Wikipedia mindestens 401 Millionen Liter, entspricht 345 000 Tonnen, ins Meer geflossen.)

Mittwoch, 14. Juli 2010

Frankreich feiert den 220. Jahrestag seiner Freiheit

Jetzt endlich ohne Burka!

Freiheit für Gaza! Die Bandbreite.

Der Zweierleirechtsstaat

Toll dieser Sozialstaat!
Nun werden tatsächlich Mindestlöhne für einige Pflegekräfte eingeführt.
Natürlich nur für solche, die "Grundpflege" machen und die nicht Auszubildende oder Praktikanten sind.
Wie kann man nur auf die Idee kommen, daß Lehrlinge die Mindestsicherung vielleicht am Nötigsten brauchen!

Toll dieser Rechtsstaat!
Ossi kennt ja nur den Unrechtsstaat. Da ist es nur billig, ihn für den Anfang, sagen wir für die ersten 50 Jahre seiner freiheitlichen Existenz, mit doppeltem bzw. halbem Recht zu füttern.
Die Freiheit ist doch gerade deshalb so schön, weil Ossi sich wirklich nach Herzenslust ärgern darf.

Rechter Infokrieg

"Nachdem bereits im Herbst 2009 zahlreiche kritische Berichte über rechtslastige Verbindungen des Netzwerks im Umfeld der Webseiten von Infokrieg, Nuoviso, Elsässer, Kopp Verlag veröffentlicht wurden, sollen hier einige neue Entwicklungen aufgezeigt werden..."

Komplexe Darstellung mit vielen Links via Blog von Sepp Aigner

Montag, 12. Juli 2010

Die Sommerwolke

Sie war sehr weiß und ungeheur oben.

Sommerwolke

Und als mein Lumixauge aufsah, schwand sie schon im Wind.


PS 21:48:
Ich will's mit dem Lakonismus, der mir manchmal gefällt, nicht zu weit treiben.
Es gab Zeiten, in denen Jeder, na, sagen wir, jeder Intellektuelle, das Gedicht kannte.
Für die Jüngeren, für die so Vieles schwieriger ist, sei dieser kleine Wegweiser zu Marie A. aufgestellt.

Freitag, 9. Juli 2010

willkürliche Geschichtsbetrachtung

Im Jahre 9 haben sie gegen die Römer gesiegt. Weil sie sich auch mit deren Zivilisation auskannten.
Obwohl viel Sumpf, war dennoch etwas Hoffnung.

Eine Geschichtssekunde lang schien es, als würde Theoderich, vielleicht auch Totilla, aus Nord und Süd etwas Neues formen.

Wenig später die Nibelungen sind im Heroismus der Finsternis versunken.

Die Bauern 1000 Jahre weiter haben es gewagt. Im Bundschuh und unter der Regenbogenfahne.

Danach gab es im Zweifel nur Eines: Faschismus.
Ja doch, viel mehr haben die Anderen auch nicht zustande gebracht.

Doch es gibt Ausnahmen. So haben sie uns dies Bild durch die Jahrtausende geschickt...
minoisch

...und NICHT EINE Darstellung von Krieg oder auch nur Waffen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Deutscher richtet zwei Italiener hin

Der Irre zeigt die Wahrheit.

Wir sind Welt!

Alles waren wir schon:
Deutschland,
Papst,
Präsident,
Lena, Schweini, Gauck sowieso,
Weltmeister immer.
Nun das.
Bild spricht endlich aus, was wir immer wußten.

Ab heute nur noch Gott aufwärts.

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kranich05 - 2010/07/29 23:31
Die Zeit wird reif ...
Klasse Beitrag, große Klasse und mit korrekter...
Einanderer - 2010/07/29 22:51
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kranich05 - 2010/07/29 22:32
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Am 29. 7. 1910 wurde Arno Mohr geboren. Lange Jahre...
kranich05 - 2010/07/29 09:29
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Als ich erfuhr, daß der weltberühmte, großartige...
kranich05 - 2010/07/27 08:34

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