Widerstand
Einen neuen Begriff führe ich in das Menü meines Blogs ein - "Widerstand".
Dafür gibt es aktuelle emotionale Anlässe. Wenn ich sehe, wie die ersten Gruppen von Studenten anfangen zu kämpfen, wird mir warm ums Herz. Wenn ich sehe, wie die Kölner Erwerbsloseninitiative selbstbewußt und intelligent gegen die weiche und gegen die harte Repression Widerstand leistet, bin ich begeistert. Wenn ich im Schwarzbuch von Mrs. Tapir die raffinierten Mechanismen aufgedeckt finde, mit denen die Schwachen unten gehalten werden, drängt es mich, solidarisch zu sein...
Aber es geht nicht nur um Gefühl.
Ich frage mich, wie lange schon finde ich mich mit Ratlosigkeit ab.
Mir gab sehr zu denken, daß ich kürzlich in meinem Tagebuch von 1989 nicht nur bestätigt fand, bis zu welcher Miserabilität sich unser System der Machtausübung am Ende gewandelt hatte. Das bleibt festzuhalten, auch gegen Verklärung.
Aber wie lange war ich, war unsereins, kritischer aber tatenloser Teilnehmer?
Am 1. und 2. Dezember 1989 treten zum ersten Mal diejenigen, die wirklich einen anderen, neuen Sozialismus wollen, als politische Kraft auf.
Welche Unfähigkeit, ja Schande drückt sich in diesem späten Zeitpunkt aus! (Ganz bewußt werte ich hier, verzichte auf Erklärung. Begründungen lassen sich zuhauf finden.)
Es geht immer um den Widerstand!
Widestandshandeln ist notwendig auch und gerade bevor volle Klarheit über Ziele und Wege besteht. Natürlich meine ich nicht blinden Aktionismus, vielleicht noch gewalttätigen.
Am Anfang steht die Behauptung der eigenen Souveränität. Und nur der Kampf kann uns Fingerzeige geben, um die notwendigen Wege zu finden. Und Erfahrung, Kraft und Mut, sie zu gehen.
Dafür gibt es aktuelle emotionale Anlässe. Wenn ich sehe, wie die ersten Gruppen von Studenten anfangen zu kämpfen, wird mir warm ums Herz. Wenn ich sehe, wie die Kölner Erwerbsloseninitiative selbstbewußt und intelligent gegen die weiche und gegen die harte Repression Widerstand leistet, bin ich begeistert. Wenn ich im Schwarzbuch von Mrs. Tapir die raffinierten Mechanismen aufgedeckt finde, mit denen die Schwachen unten gehalten werden, drängt es mich, solidarisch zu sein...
Aber es geht nicht nur um Gefühl.
Ich frage mich, wie lange schon finde ich mich mit Ratlosigkeit ab.
Mir gab sehr zu denken, daß ich kürzlich in meinem Tagebuch von 1989 nicht nur bestätigt fand, bis zu welcher Miserabilität sich unser System der Machtausübung am Ende gewandelt hatte. Das bleibt festzuhalten, auch gegen Verklärung.
Aber wie lange war ich, war unsereins, kritischer aber tatenloser Teilnehmer?
Am 1. und 2. Dezember 1989 treten zum ersten Mal diejenigen, die wirklich einen anderen, neuen Sozialismus wollen, als politische Kraft auf.
Welche Unfähigkeit, ja Schande drückt sich in diesem späten Zeitpunkt aus! (Ganz bewußt werte ich hier, verzichte auf Erklärung. Begründungen lassen sich zuhauf finden.)
Es geht immer um den Widerstand!
Widestandshandeln ist notwendig auch und gerade bevor volle Klarheit über Ziele und Wege besteht. Natürlich meine ich nicht blinden Aktionismus, vielleicht noch gewalttätigen.
Am Anfang steht die Behauptung der eigenen Souveränität. Und nur der Kampf kann uns Fingerzeige geben, um die notwendigen Wege zu finden. Und Erfahrung, Kraft und Mut, sie zu gehen.
kranich05 - 2009/12/05 12:02






